Ideen für morgen – Städtebaulicher Realisierungswettbewerb als Impulsgeber
Umgebungsmodell (Quelle: amh architektur modelle Hogrefe)
Mit der Auslobung eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs haben die
Stadt Dissen aTW und die Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft (oleg) einen
entscheidenden Schritt zur Neuordnung des Homann Areals gemacht.
Ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb ist ein qualifiziertes Verfahren, in dem verschiedene Planungsteams alternative Entwürfe erarbeiten. Ein unabhängiges Preisgericht bewertet die Vorschläge und wählt denjenigen aus, der am besten den Anforderungen entspricht. Ziel ist es, ein Stadtquartier zu entwickeln, das sich behutsam in den bestehenden Kontext einfügt, ohne bereits konkrete Nutzungsvorstellungen vorwegzunehmen.
Mit dem Verfahren soll ein geeignetes Planungsteam gefunden werden, das mit der Stadt Dissen aTW und der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft (oleg) als Eigentümerin der Flächen im Anschluss den städtebaulichen Rahmenplan für das Gelände ausarbeitet. Insgesamt werden zehn Büros am Wettbewerb teilnehmen. Betreut wird das anonyme, nicht offene, einstufige Verfahren von der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, die bereits zahlreiche vergleichbare Wettbewerbe begleitet hat.
Bewertet werden die eingereichten Entwürfe von einem interdisziplinären Preisgericht, dem sowohl erfahrene Fachpreisrichterinnen und -richter aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung als auch politische Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Dissen aTW als stimmberechtigte Sachpreisrichter angehören.
Nach der Ermittlung des Teilnehmerfelds müssen die Wettbewerbsbeiträge bis zum 29. April 2026 eingereicht werden. Am 17. Juni 2026 kommt das Preisgericht zusammen, um die eingereichten Entwürfe zu beraten und eine Entscheidung zu treffen. Im Anschluss ist eine öffentliche Ausstellung der Arbeiten vorgesehen.